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New Work: Neue Führung bedeutet mehr Führung

Wie kannst du eine sinnstiftende Führungskraft werden? Ganz einfach: Versuche, «New Leadership» zu praktizieren, das mit deinem Team in Resonanz geht.

 

New Work wird oft mit weniger Hierarchie, mehr Freiheit und mehr Eigenverantwortung gleichgesetzt – als etwas, das notwendig ist, um neue Talente anzuziehen und die Arbeit in komplexen Situationen zu erledigen. Ein Purpose-orientiertes Team zu bilden ist eine Möglichkeit, New Work zu verwirklichen.

Leider gibt es ein großes Missverständnis in Bezug auf das Konzept der Neuen Arbeit:

«New Work» wird oft mit «keine Führung» gleichgesetzt.

[shariff]

Viele Führungskräfte tun sich mit dem Konzept von New Work aus einem der folgenden Gründe schwer:

  1. Der Herausforderung, einen Führungsstil zwischen Kontrolle und Laissez-faire zu finden
  2. Dem Vermeiden von Spannungen
  3. Zu wenig Präsenz in der täglichen Arbeit
  4. Mangel an Orientierung und Inspiration.

Es ist ziemlich einfach, diese Herausforderungen zu überwinden: New Leadership ist mehr Führung, nicht weniger.

So geht es, Schritt für Schritt:

Schritt 1: Rollen und Verantwortlichkeiten neu verteilen

New Work bedeutet, dass es keinen traditionellen Manager mehr gibt, der koordiniert und vorschreibt – was aber nicht bedeutet, dass diese Aufgaben nicht mehr wahrgenommen werden.

Purpose-orientierte Teams ziehen es vor, mit Rollen anstelle von Stellenbeschreibungen zu arbeiten. Die Arbeit wird in Rollen verteilt, und die Mitarbeitenden ziehen sich die Aufgaben, die zu ihren individuellen Zielen und Fähigkeiten passen. Beginne zum Beispiel mit einem Rollenspiel, in dem du die Führungsaufgaben herausfindest, die für den Erfolg notwendig sind.

Schritt 2: Lernt Entscheidungen einvernehmlich zu treffen

Viele scheitern, weil sie zentrale Entscheidungen durch das Prinzip «Jeder entscheidet» ersetzen.

Es kann frustrierend und zeitraubend sein, Entscheidungen anzustreben, mit denen alle im Team zufrieden sind. Überrasche also dein Team und schlage zum Beispiel Entscheidungen nach dem Konsentprinzip vor: Das bedeutet, eine Entscheidung zu treffen, die, einfach ausgedrückt, für den Moment gut genug ist. Wenn niemand einen begründeten Einwand erhebt, wird die Entscheidung umgesetzt.

Schritt 3: Verbessert eure Sitzungen

Macht eure Meetings verbindlich und relevant.

Ja, Besprechungen können verbindlich sein, Spass machen und von hoher Relevanz sein: Sie sollten sich auf die Rollen konzentrieren (Schritt 1) und neue Wege der Entscheidungsfindung einüben (Schritt 2). Schafft Fokus, indem ihr mit Check-ins arbeitet. Nehmt euch Zeit für die Klärung von Spannungen während der Sitzungen. Und den Check-out könnt ihr nutzen, um zu lernen, was es als nächstes zu verbessern gilt. Auf diese Weise erhält New Leadership eine neue Qualität!

Seid ihr daran interessiert, es selbst auszuprobieren? Trefft euch mit einem von uns zu einem Gespräch. Hier geht’s zur Terminvereinbarung für ein 1:1.

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